Kar- und Ostertage 2020

ein wahrhaft besonderes Osterfest


Sie versammelten sich

Samstag, 9. Mai 2020

Ich habe am Ostermontag in meinem Impuls vom Garten der Religionen berichtet. Dort gibt es das Mosaik mit vier Broten und zwei Fischen.

In der Mitte steht der Tisch, an dem Christinnen und Christen sich zusammen­setzten können, um miteinander Gottesdienst zu feiern.

Heute können wir dies nach langen Wochen zum ersten Mal wieder. Heute dürfen wir in ökumenischer Verbundenheit miteinander das Wort des Herrn hören. Wir dürfen miteinander beten, aber nicht miteinander singen.

Es ist alles sehr reduziert, es wird anders sein, aber es ist möglich, in Gemeinschaft mit anderen zu treten. Ich spüre, wie wichtig mir genau das ist. Ich freue mich darüber und darauf.

Gelebter Glaube ist für mich nur in Kontakt mit anderen Menschen denkbar.

Marieluise Gallinat-Schneiderr

Am Sabbat nach der ersten Predigt des Paulus in Antiochia versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort des Herrn zu hören. Als die Juden die Scharen sahen, wurden sie eifersüchtig, widersprachen den Worten des Paulus und stießen Lästerungen aus. Paulus und Barnabas aber erklärten freimütig: Euch musste das Wort Gottes zuerst verkündet werden. Da ihr es aber zurückstoßt und euch des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns jetzt an die Heiden. Denn so hat uns der Herr aufgetragen: Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht, bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein. Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren. Das Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend. Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen und die Ersten der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet. Diese aber schüttelten gegen sie den Staub von ihren Füßen und zogen nach Ikonion. Und die Jünger waren voll Freude und erfüllt vom Heiligen Geist.

Apostelgeschichte 13, 44-52