"Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben." (Röm 8,32) – Opfer, Schuld, Vergebung

Wie kann Gott seinen Sohn am Kreuz opfern? Muss Gott ein Opfer gebracht werden zur Wiedergutmachung? Können Menschen Gott wirklich beleidigen? Was ist Schuld und Erbschuld? Was ist ein Opfer? Ist die Messe ein Opfer?

Sonntagmorgen, 10.15 Uhr: Durch den Mittelgang der Kirche wird ein Stier hereingeführt; dann die Stufen hinaufgetrieben und vor dem Altar geschlachtet. Das Blut wird aufgefangen und an die Ecken des Altares gegossen. Von dort läuft es die Stufen hinab. Die Haut des Tieres wird abgezogen und der Stier dann in Stücke zerteilt, während die Knochen krachen und splittern. Dann wird Holz herbeigeschafft, um den Altar geschichtet und das ganze Tier darauf verbrannt. Und das jeden Sonntagmorgen in unserer Kirche …

Ein abwegiger Gedanke

Dieser Gedanke ist für uns so abwegig, dass wir ihn im Grunde gar nicht denken können. Ein Tier in der Kirche zu schlachten, das ist ein Unding. Und noch unvorstellbarer wäre es für uns, in diesem grausigen Schauspiel auch noch einen Gottesdienst zu sehen.

Für uns ist das mittlerweile - Gott sei dank - ein ganz abwegiger Gedanke.

Fordert Gott Opfer?

Jahrtausende lang aber glaubten die Menschen, dass solch ein Brandopfer den Göttern gefallen würde, ja dass die Götter von diesen Opfern der Menschen sogar leben würden.

Diese primitive Vorstellung hat Israel zwar nie geteilt: Das Gottesvolk wusste, dass Gott die Opfer der Menschen nicht braucht. Aber man glaubte auch in Israel bis in die Zeit Jesu hinein - und sogar weit darüber hinaus -, dass Gott sie nichtsdestoweniger fordert.

Und Gott verlangt doch Opfer - das ganze Alte Testament ist voll von Opferschilderungen und Opfervorschriften! Und ganz am Anfang der Bibel können wir sogar nachlesen, wie Gott selbst das Opfer eines Kindes verlangt - so ganz einfach als Vertrauensbeweis, als Beweis für das Vertrauen und den Glauben des Abraham: ein Gott, der das Opfer des eigenen Kindes verlangt.

Und das Christentum scheint noch einmal eins "drauf" zu setzen: Sogar seinen eigenen Sohn opfert dieser Gott. Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle geopfert, heißt es in der Schrift. Warum tut er das? Was will er damit? Wozu braucht dieser Gott denn Opfer?

Er braucht sie nicht, und er will sie auch nicht! Davon bin ich ganz fest überzeugt. Gott will keine Opfer von Tieren und erst recht kein Opfer von Menschen.

Das Opfer Isaaks fand nicht statt

Wenn man sich den alten Bericht vom Opfer Isaaks genau anschaut, dann wird das - denke ich - schon dort ganz deutlich. Die Erzählung, in der Abraham aufgefordert wird, seinen Sohn zu schlachten, entstand zu einer Zeit, als in der Umwelt Israels Menschenopfer gang und gebe waren. Auch Israel stand in der Gefahr, Gott auf diese Art und Weise falsch zu verstehen. Vom Richter Jiftach etwa wird berichtet, dass dieser seine Tochter, sein einziges Kind, Gott als Opfer dargebracht habe (vgl. Ri 11,29-40).

In einer Zeit, in der Menschen glaubten, dass Gott so etwas gefallen könne, schrieb jemand diese Erzählung von Abraham und Isaak nieder. Der Bericht schilderte, wie Abraham tatsächlich davon überzeugt war, Gott seinen Sohn opfern zu müssen - dass Gott aber dieses Opfer zurückwies, dass er das Opfer des Kindes gar nicht mochte.

Man kann heute zeigen, dass erst sehr viel später - erst in einer Zeit als Menschenopfer in Israel so unvorstellbar waren, wie für uns heute das Schlachten eines Stieres in der Kirche - die alte Erzählung vom Opfer des Isaak umgestaltet wurde. Man versah diesen alten Bericht nun mit einem Rahmen, der davon handelte, wie Gott den Glauben des Abraham auf die Probe stellt. Dass Gott keine Menschenopfer wolle, das brauchte man den Israeliten zu jener Zeit wirklich nicht mehr zu sagen. So gab man der alten Erzählung einen neuen Sinn, stellte sie in einen anderen Zusammenhang und verlieh ihr damit für eine veränderte Zeit eine neue Aussage. So wurde aus der alten Erzählung, dass Gott keine Menschenopfer möchte, ein Text, der davon handelt, wie der Glaube sich immer wieder in Anfechtungen und Prüfungen bewähren muss.

Davon handelt dieser Text - nicht aber davon, dass Gott das Opfer eines Kindes fordert.

Aber wenn dies so ist, warum lässt dieser Gott dann zu, dass sein eigener Sohn geopfert wird? Wieso sprechen wir dann davon, dass das Kreuzesopfer sogar notwendig war, dass wir allein durch den Opfertod Christi erlöst worden sind?

Eine gefallene Welt

Kurz und auch etwas überspitzt ist die klassische Antwort auf die Frage nach dem Opfertod Jesu folgende: Nachdem die Menschen gesündigt hatten und die Welt dadurch sündig geworden war, war die einstmals intakte Ordnung der Welt aus dem Gleichgewicht geraten. Damit aber war die Ordnung zerstört - so wie man ein Klavier verstimmt, wenn man mit dem Hammer darauf schlägt. Verstimmt ist ein Klavier gleich - das kann jedes Kind -, aber die Stimmung wieder herzustellen, die einzelnen Saiten wieder zur Harmonie zu bringen, das ist etwas ganz anderes, das übersteigt die Fähigkeiten des Kindes bei weitem.

Das Sprechen von der Erbschuld

So konnten auch die Menschen nun machen, was sie wollten: Die Ordnung, das Heil der Welt konnten sie - nachdem diese Welt nun einmal "verstimmt" war - aus eigenen Kräften nicht wieder herstellen. Jede Generation, die geboren wurde, wurde jetzt - ob sie es wollte oder nicht - in eine Welt hineingeboren, die in einem heillosen Zustand war.

Die Neugeborenen konnten für diese Unheilszusammenhänge nichts, der Beginn dieses heillosen Zustandes lag weit in der Vergangenheit. Man erbte ihn ganz einfach, ohne eigenes Zutun, von den Vorfahren, von den ersten Menschen.

Das meint die Theologie mit Erbschuld. Wir sind in eine Welt hineingeboren, die - ohne dass wir etwas dafür könnten - in Unheils- und Schuldzusammenhänge verstrickt ist. Und weil wir in eine solche Welt hineingeboren werden - in der der Frömmste eben nicht in Frieden leben kann, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt -, können wir der Schuld gar nicht ausweichen. Wir sind von vorneherein in Schuld verstrickt, ohne dass wir sie selbst verursacht hätten.

Das Kreuzesopfer als Erlösung

Aus dieser Schuldverstrickung - dieser Erbschuld - konnten sich die Menschen alleine nicht mehr befreien. Gott aber, der seine Geschöpfe liebt, wollte den Menschen unter keinen Umständen in diesem unseligen Zustand belassen, er selbst musste eingreifen. Aber was war zu tun, um die Welt zu erlösen?

Die einen sagen nun, das eigentliche Problem habe darin bestanden, dass die Menschen Gottes Gebot immer wieder übertreten. Es brauche daher ganz einfach jemanden, der Gott wirklich in allem gehorsam wäre. Und genau deshalb habe Gott seinen eigenen Sohn Mensch werden lassen, damit dieser in allem gehorsam sei: bis zum Tod am Kreuz. Dies, der Gehorsam nämlich, sei der Weg gewesen, um die Welt wieder zu heilen.

Andere betonen, dass Gott durch den Ungehorsam der Menschen, so beleidigt worden wäre, dass er nur durch das denkbar größte Opfer wieder besänftigt werden konnte: dadurch, dass Gott selbst sich für die Schuld der Menschen hingab, dass er sich selbst am Kreuz für die Menschen opferte.

Beide Erklärungen durchdringen sich gegenseitig und bilden in den verschiedensten Schattierungen die klassische Antwort der Theologie auf die Frage, warum Gott seinen eigenen Sohn am Kreuz ums Leben kommen ließ.

Gott als Buchhalter der menschlichen Sünden?

Beide Antworten aber haben einen ganz schalen Beigeschmack, mit dem ich persönlich nicht richtig klar komme. Bei all diesen Versuchen scheint mir Gott nämlich jedes Mal viel zu klein, viel zu "buchhalterisch" gedacht zu sein.

Was wäre das denn für ein Gott, der das Blutopfer seines Sohnes braucht, um nicht mehr beleidigt zu sein? Was wäre das für ein Gott, den wir Menschen wirklich beleidigen könnten und der wie eine Krämerseele daranginge, die einzelnen Sünden der Menschen genau aufzurechnen, um das entsprechende Bußopfer dafür zu verlangen?

So denkt kein guter Vater, und so rechnet keine liebende Mutter.

Der Tod am Kreuz im Licht des Lebens Jesu

Ich glaube deshalb, dass wir den Kreuzestod Jesus in einem weit größeren Licht betrachten müssen. Wir dürfen das Kreuz nicht isoliert sehen. Das was Gott für uns getan hat, das ist nicht nur das Sterben am Karfreitag, das sogenannte Kreuzesopfer. Alles, was Jesus gesagt und getan hat - seine Menschwerdung, sein Leben, bis hin dann zu seinem Sterben - gehört für mich zusammen. Im Leben und Sterben des Gottessohnes will Gott uns deutlich machen, dass die alte Verheißung unterschiedslos für alle Menschen und über den Tod hinaus gilt: Gott ist für uns da und er liebt uns.

Vom Sinn des Sterbens Jesu

Jesus bringt kein Opfer für seinen Vater, Gott braucht so etwas nicht. Jesus opfert sich uns, er schenkt uns sein Leben. Es ist das Opfer seines Lebens, das für uns zur Erlösung wird. Denn durch sein Leben hilft er uns zu leben. Er befreit uns von dem Wahn, Gott gegenüber etwas leisten zu müssen, er befreit uns von der Angst, einer Unzahl von Vorschriften gerecht werden zu müssen, und er befreit uns vor dem Bild eines grausamen, alle Fehler aufrechnenden Gottes. Und mit das wichtigste: Er mindert die Angst vor dem Tod.

Ja ich glaube daran, dass der Kreuzestod Jesu, dieses furchtbare Sterben, notwendig war. Aber es war nicht notwendig als Opfer für Gott, es war notwendig für uns. Jesus ist für uns gestorben, damit wir erkennen, dass selbst dieses sinnlose und grausame Sterben all das, wofür Jesus gelebt hat, nicht zunichte machen konnte. Er starb am Kreuz, damit wir erkennen, dass der Tod nur dem Leid, sonst aber gar nichts, ein Ende machen kann, dass er ein Tor ist, ein Hindurchgang in eine neue Dimension des Lebens.

Dies hätte uns Jesus mit Sicherheit weit weniger klarmachen können, wenn er nach langem Leben im Kreise einer Familie im Bett eingeschlafen wäre. Damit wir begreifen, dass Leiden zwar zum Leben gehört, aber nie das letzte Wort hat, damit wir dem Tod wirklich nur den Stellenwert einräumen, den er in Gottes Augen auch tatsächlich hat, dazu war dieses grausame Sterben wahrscheinlich notwendig - gerade in seiner für menschliches Ermessen absoluten Sinnlosigkeit. Es war "notwendig" im wahrsten Sinne des Wortes: "Not-wendend" für uns.

Opferkritik in der Bibel

Für uns hat sich Jesus hingegeben - nicht für Gott, denn der braucht keine Opfer, der will sie nicht einmal. Das sagt er immer wieder an so vielen Stellen der Bibel. Er mag keine Menschenopfer und er mag auch keine Tieropfer, selbst wenn in der Bibel immer wieder davon die Rede ist. Die Propheten machen unmissverständlich klar, was Gott wirklich will:

"Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie und kann eure Feiern nicht riechen."

sagt der Prophet Amos,

"Wenn ihr mir Brandopfer darbringt, ich habe kein Gefallen an euren Gaben, und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen. Weg mit dem Lärm deiner Lieder! Dein Harfenspiel will ich nicht hören, sondern das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach." (Am 5,21-24)

Das will Gott! Und Hosea bringt es etwa zur gleichen Zeit auf den Punkt:

"Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer." (Hos 6,6) -

ein Satz, den Jahrhunderte später auch Jesus zitiert.

Israel hat dies schon gewusst, und trotzdem hat es Gott diese blutigen Opfer dargebracht; so wie man viele Dinge eben weiß, und es trotzdem manchmal Jahrhunderte dauert, bis sich das Wissen auch wirklich in der Praxis auswirkt.

So dürfen wir aus der reinen Praxis des Tieropfers, wie sie in Israel über die Zeit Jesu hinaus geübt wurde, nicht darauf schließen, dass Gott dies auch wirklich wollen würde. Gott will keine Opfer!

Die Messe – eine Opferfeier?

Wir halten deswegen auch kein Opfermahl, wenn wir an Jesu Tod und seine Auferstehung denken. Die Messe ist keine Opferfeierlichkeit, sie ist ein Mahl - wenn auch ein rituell erstarrtes Mahl. Sie geht zurück auf das fröhliche jüdische Pessachmahl, das Jesus am Abend vor seinem Leiden im Kreis seiner Jünger gefeiert hat.

Das Sprechen vom Messopfer, das man hier und dort immer noch antreffen kann, hat das, was Jesu wollte, eigentlich schon wieder verdunkelt. Brot und Wein werden nicht geopfert. Wir bringen Gott nichts dar. Als ob wir ihm gegenüber etwas leisten müssten. Wir erfüllen nicht einmal eine Pflicht.

Nicht umsonst betont Paulus ausdrücklich, dass mit Tod und Auferstehung Jesu alle Gedanken an Leistungen, die wir Gott gegenüber erbringen müssten, endgültig "vom Tisch" sind.

Jesus hat während seines ganzen Lebens deutlich gemacht, dass die einzige Kategorie, mit der das Verhältnis zwischen Gott und dem Menschen beschrieben werden kann, die Kategorie der Liebe ist - keinesfalls die der Leistung und erst recht nicht des Opfers. Neuauflagen von Opfern kann es deshalb nicht geben.

Die Intention des II. Vatikanischen Konzils

So hat auch das Zweite Vatikanische Konzil ausdrücklich betont, dass die Messe kein neues Opfer ist. In ihr wird vielmehr gegenwärtig, was Jesus in seinem Leben ein für alle mal für uns getan hat: Dass er sich uns geopfert hat, dass er all das, was er getan hat, unseretwegen getan hat, das wird in der Feier des Abendmahles wieder neu deutlich. Ja, es wird wiederum gegenwärtig: Jesus schenkt sich uns aufs Neue.

Das Zweite Vatikanische Konzil drängt den Begriff Opfer, der zuvor oft im Mittelpunkt stand, deutlich in den Hintergrund. Es spricht von der Heiligen Messe und entdeckt den Mahlcharakter der Feier neu.

Auch der große Steinaltar, der an den alten Opferaltar erinnert, auf dem die Tiere geschlachtet wurden, wird vom Konzil nicht mehr favorisiert. Der Altar soll an einen Tisch erinnern, weil das gemeinsame Mahl, das eigentliche Vorbild der Eucharistiefeier ist.

Die Liturgiereform ist dann diesem Gedanken gefolgt und hat dementsprechend auch die Texte der Messfeier dahingehend überarbeitet - zugegebenermaßen da und dort mit mehr oder weniger Erfolg.

Die Bezeichnungen der Messfeier

Von daher ist es angezeigt, den Ausdruck "Messopfer" eher zu vermeiden.

Auch die Bezeichnungen "Amt" oder "Hochamt" scheinen mir unpassend zu sein. Sie bringen viel zu sehr die Amtsträger in den Blick, die das Opfer - analog zum alttestamentlichen Opferpriester - darbringen. Gerade der Begriff "Hochamt", der vom Wort her jenen Gottesdienst meint, an dem alle Amtsträger mitwirken, vernachlässigt, dass zur gemeinsamen Feier alle Feiernden in gleicher Weise notwendig sind. Ein Opfer kann der Opferpriester alleine darbringen - zusammen Mahl feiern, dazu braucht es jeden einzelnen der geladenen Gäste, sonst wird es kein richtiges Fest.

Vielleicht ist deshalb ganz einfach der schlichte Ausdruck "Heilige Messe" oder "Messfeier", die treffendste Bezeichnung für das Gedächtnismahl, in dem wir Tod und Auferstehung Jesu Christi feiern.

Damit wir das Leben in Fülle haben

Diese Mahlfeier - das ist mir wichtig - ist genauso wenig ein Opfer, wie Gott das Opfer seines Sohnes notwendig hatte, um versöhnt zu werden.

Jesus ging den Leidensweg nicht für Gott, er ging ihn für uns. Er führt uns so vor Augen, dass dies der Weg ist, den wir Menschen gehen müssen, dass es keinen anderen Weg gibt. Aber er gab uns so die Hoffnung, dass der Weg in den Tod kein Weg in ein sinnloses Opfer bedeutet, sondern dass der Weg durch den Tod hindurch zur Fülle des Lebens führt.

Dazu ist Jesus in die Welt gekommen, nicht um als Opfer geschlachtet zu werden, nicht einmal um zu richten, und erst recht nicht um zu vernichten. Er ist gekommen, damit wir das Leben haben und damit wir es in Fülle haben (vgl. Joh 10,10).

Und er ruft uns zu:

"Ihr [...] seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet." (Joh 14,19)

(Dr. Jörg Sieger)

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