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Ökumenischer Kinderbibeltag am 30.06.07

Thema "Online mit Gott" - das Vater unser

Beginn: 10 Uhr Pfarrkirche St. Anton
Auftakt: Vater unser im Himmel

Begrüßung (Pfr Schowalter)
Gebet
Geschichte (Gallinat-Schneider) - was bedeutet Vater?

In einem Zirkus bot ein Seiltänzer ein besonderes Kunststück dar: Er nahm einen Schubkarren und schob ihn in schwindelnder Höhe über das ganze Seil. Am anderen Ende angelangt, fragt er die Zuschauer, ob sie ihm das noch ein zweites Mal zutrauen würden. Die Zuschauer klatschten Beifall und riefen: "Ja!"
Der Seiltänzer bedankte sich für dieses Vertrauen und sprach einen Zuschauer direkt an: "Wenn du mir das zutraust, dann komm und setz dich in den Schubkarren, und ich werde dich bis zum anderen Ende schieben." Der Angesprochene winkte energisch ab, und der Seiltänzer fragte einem nach dem anderen, und alle lehnten ab.
Nur ein kleiner Junge sagte: "Ja" und ließ sich vor dem Augen aller im Karren in schwindelerregender Höhe über das Seil schieben.
Nachher fragte ihn ein Zeitungsreporter: "Hattest du denn gar keine Angst, daß der Seiltänzer dich fallen läßt?" - "Nein," antwortete der kleine Junge, "warum denn? Er ist doch mein Vater."

Himmel: Bilder von Himmelsstürmer und Turm der Hoffnung (OHP) (Pfr. Schowalter)
Geste der ersten Zeile Vater unser einüben (MGS)
Lied: Bist zu uns wie ein Vater, Gitarre (Pfr. Schowalter)
Gruppeneinteilung (Gallinat-Schneider)

Gruppen:

Station 1. "geheiligt werde dein Name"

Frage nach dem eigenen Namen, Bedeutung, Heilige

Station 2: "dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden"

Himmel: Phantasiereise auf Wolken, Gespräch über Himmel, malen

Stilleübung

Die Reise in den Himmel

Alle sitzen im Kreis in einem Raum oder im Freien auf einer Wiese. Im Raum hängt in der Mitte über einem hellblauen Tuch ein Mobile mit allem, was am Himmel zu sehen ist.
L spricht (eventuell zu leiser Musik)
In der Mitte sehen wir den Himmel angedeutet.
Wir wollen heute eine Traumreise in den Himmel machen.
Wir legen uns auf den Rücken.
Wir schließen die Augen und liegen ganz still.
Wenn es ruhig ist um uns, können wir unsere Traumreise beginnen.
Vor unserem inneren Auge sehen wir den blauen Himmel.
Die Sonne scheint, eine kleine, weiße Wolke fliegt dort oben.
Ich möchte gerne mitfliegen.
Langsam schweben wir der Wolke entgegen.
Jetzt ist sie ganz nah.
Auf dem Bauch lege ich mich darauf.
Ich segele auf meiner Wolke davon.
Viele andere Wolken sind da, wie Wattebäuschchen sehen sie aus.
Der Himmel ist blau und klar.
Aber immer noch ist er weit weg.

Die Sonne wärmt uns.
Sie färbt sich rot und vergeht.

Jetzt wird der Himmel dunkel. Es wird kalt.
Wir legen uns auf den Rücken und kuscheln uns tief in die warme
Wolke hinein.
An den vielen Sternen fliegen wir vorbei.
Und dann ist da der Mond.
Wie eine Sichel sieht er aus.
Der Himmel ist dunkelblau und schwarz.
Immer noch ist er weit weg.

Wie weit der Himmel ist - ob wir ihn je erreichen?
Und wieder geht die Sonne auf.
Es wird warm.
Über uns wölbt sich der grenzenlose, weite Himmel.
Wir schauen nach unten.
Da liegen die Städte und Dörfer, die Felder, Wiesen und Wälder.
Winzig klein.

So weit sind wir schon in den Himmel geflogen, und doch sind wir
nicht da.
Immer ist der Himmel da.
Erreichen können wir ihn nie.

Unter uns liegt unser Dorf, unsere Stadt, unser Haus.
Wir gleiten von unserer Wolke herab und schweben wieder hinunter,
bis in unseren Raum (auf unsere Wiese) hier.
Jetzt sind wir wieder angekommen.
Wir öffnen die Augen.

Alle singen das Lied: "Weißt du wo der Himmel ist"

Vater im Himmel,
großer Gott,
es ist schön, daß du da bist.
Ich sehe die WoJken und die Sonne.
Ich sehe den Mond und die Sterne,
ich sehe den großen Himmel über mir.
Das hast du alles gemacht.
Aber es ist wunderbar,
daß du auch an uns denkst.
Wir sind so klein gegen deine Bäume
und so winzig gegen deine Berge.
Und es ist wunderbar,
daß du nicht nur die großen Leute siehst,
die berühmten,
die, von denen alle reden.
Sondern auch mich.
Ich bin klein gegen die großen Leute.
Aber du hast mich in deiner Hand.
Du willst mich groß machen und stark,
so daß ich vieles allein tun kann.
Daß der große Hund
mir gehorchen muß,
daß ich ein Auto steuern kann
und allein verreisen.
Nur du bist dann immer noch größer als ich.
Du weißt, was ich nicht weiß.
Du kannst, was ich nicht kann.
Dir gehöre ich,
auch wenn ich groß bin.
Vater im Himmel, großer Gott,
es ist schön, daß du so groß bist.

Station 3: "Unser tägliches Brot gib uns heute"

reich gedeckter Tisch, Tisch der Armen, Topfschlagen, aber nur manchmal ist Brot unter dem Topf, wie fühle ich mich, wenn ich nichts habe?

Station 4: " und vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unsern Schuldigern"

Geschichte vom ungerechten Verwalter, Parcours mit Hindernissen, mal mit, mal ohne Last

Station 5: "und führe uns nicht in Versuchung sondern erlöse uns von dem Bösen"

Geschichte spielen, Gespräch über Versuchung

Die Großen beschäftigen sich den ganzen Tag mit dem gesamten Gebet, bauen eine Klagemauer zur Schuld, machen Collagen, interviewen Leute beim Marktkauf, ob sie das Vater unser kennen, singen Rap

Abschluss 15.30 Uhr Lindenhof Paul-Gerhardt-Gemeinde

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen.

Es geht um den Lobpreis von Gottes Reich, Miteinander von Menschen, Dank an die Schöpfung. (Pfr. Schowalter)

Lied: Laudato si, Keyboard (Pfr. Schowalter)

Die Gegenstände, die die Gruppen erarbeitet haben, werden mitgebracht und müssen erklärt werden.(MGS)

Tischgebet, Vater unser im Abendmahlsgottesdienst:(MGS)

Als Abschluss das gesamte Vater unser mit Gesten(MGS)

Danach feiern wir ein Fest, halten Mahl, brechen Brot (Fladenbrot)

Nach der Feier
Dank an Mitarbeiter/-innen

Lied: Bist zu uns wie ein Vater

Segen

 

 (Marieluise Gallinat-Schneider)

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