Wozu diese Seiten?

Syrische Flüchtlinge im Lager - © Caritas-International

Es gibt keine größere Herausforderung für unsere Gesellschaft als die über 20 Millionen Menschen, die derzeit weltweit auf der Flucht sind. Nicht deswegen, weil alle Flüchtlinge demnächst bei uns vor der Tür stehen würden. Das ist eine Mär, die von bestimmten Kreisen immer wieder geschürt wird. Die wenigsten Menschen suchen ihr Glück in der Ferne.

Das wird schon deutlich, wenn man sich bewusst macht, dass kaum jemand freiwillig von zuhause aufbricht - insbesondere wenn man alles zurücklassen muss und nur das bleibt, was man am Leibe tragen kann. Wenn aber keine andere Wahl mehr bleibt, dann sucht man Schutz möglichst nahe der Heimat. Denn fast jeder und jede träumen davon, möglichst rasch wieder nach Hause zurückkehren zu können. Die großen Flüchtlingslager dieser Erde befinden sich deshalb in unmittelbarer Nähe der Krisenherde, die unsere Welt augenblicklich kennzeichnen.

Aber unsere Welt ist ein Dorf geworden. Spannungen an einem einzelnen Ort sind schon lange nicht mehr lokal begrenzbar, vielmehr haben sie fast immer weltweite Bedeutung und Auswirkungen. Durch die Hunderttausende, die in den letzten Monaten bei uns Zuflucht gesucht haben, ist dies erstmals auch für alle, die bisher die Augen davor verschließen wollten, unübersehbar geworden.

Wie umgehen, mit diesem so noch nie dagewesenen Phänomen? Mit dieser Frage wollen sich diese Seiten auseinandersetzen.

Die einzelnen Seiten behandeln ein Thema jeweils in sich abgeschlossen, bauen innerhalb der einzelnen Unterabschnitte aber logisch aufeinander auf.

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