"Lichtblick im Alltag"

Gehören Sie auch zu den Menschen, die lieber zwei Flaschen zu viel als eine zu wenig vorrätig haben? Die meisten von uns sind gewohnt, so an Vorbereitungen heranzugehen: wir arbeiten auf Sicherheit.
Das funktioniert leider nicht immer. Manchmal sieht man schon, bevor etwas begonnen hat, dass es unsere Kräfte nach menschlichem Ermessen übersteigt. Da sagt der gesunde Menschenverstand, dass man es eigentlich gar nicht erst beginnen sollte. Eigentlich! Zum Glück tun wir es doch. Kein Kind würde sonst geboren, keine Ehe würde sonst geschlossen, niemand würde sich aufmachen, in Kirche oder Gesellschaft etwas ändern zu wollen.

Bei der Hochzeit zu Kana (Johannes 2,1-11) hat Jesus den zu Ende gegangenen Vorrat wieder aufgefüllt. Er hat Wasser in Wein verwandelt. Das wurde aufgeschrieben, um uns Mut zu machen: Allen, die sich eigentlich nicht trauen, die unter ihren Unzulänglichkeiten leiden, denen die Kräfte zum Durchhalten schwinden...
Jesus kann eingreifen, und er tut es - dann, wenn es Zeit ist, dann wenn es nötig ist, aber ganz sicher, bevor es zu spät ist.

 

 

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