Der Sieben-Wochen-Prozess

Herzstück des Projektes wird der Sieben-Wochen-Prozess im Sommer 2009 sein.

Warum?

Das Buch des Propheten Amos beinhaltet, wie die ganze biblische Botschaft eine Sprengkraft, die modern ist, Antworten auf die Fragen unserer Zeit gibt und uns damit sogar das Rüstzeug in die Hand legt, um die entscheidenden Weichen richtig zu stellen.

Mit wem?

Das geht uns alle an. Es geht um unsere Zukunft und die Zukunft der Kinder und Kindeskinder. In einer globalisierten Welt haben immer mehr Entscheidungen Auswirkungen bis hinein in den letzten Winkel dieser Erde.

Wir Christen leben mitten in dieser Welt und Jesus von Nazareth macht sich die Botschaft der Propheten zu eigen. Er schreibt uns ins Stammbuch, dass wir alles, was wir einem seiner geringsten Brüder und Schwestern getan haben, ihm getan haben.

Wie?

Eine Woche lang - verteilt auf insgesamt sieben Wochen - wollen wir uns mit diesen Themen beschäftigen. Und dabei werden wir hoffentlich erfahren, dass wir nicht allein sind - und wenn wir nicht nur reden, sondern uns wachrütteln lassen, dann werden wir auch etwas bewegen...

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Sonntag, 7. Juni 10.15 Uhr

"Gott, der Herr, spricht - wer wird da nicht zum Propheten?" - (Amos 3,8)

Gott beruft mich - wozu?

Eröffnungsgottesdienst in der Pauluskirche

Dokumentation

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Die Abende des Sieben-Wochen-Prozesses

Wir beginnen jedes Mal mit einem Gottesdienst, der sich schwerpunktmäßig mit einem Thema beschäftigen wird - nichtsdestoweniger werden alle wesentlichen Anliegen des Propheten Amos jedes unserer Treffen prägen.

Nach Ende des Gottesdienstes gibt es  ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Wer bereits wieder aufbrechen muss oder will, mehr an Impulsen oder Gedanken gar nicht mehr verkraftet oder auch möchte, dass sich das Gehörte einfach "setzen lassen" kann, kann jetzt selbstverständlich schon gehen. Ausdrücklich laden wir aber ein, die Thematik mit uns zusammen noch ein wenig weiter zu vertiefen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es eine Reihe von Möglichkeiten das Gehörte mit anderen zusammen durchzusprechen, Fragen zu stellen und weiterzubohren, oder aber die Gedanken in der Stille nachklingen zu lassen. Einige Angebote wollen zusätzliche Aspekte deutlich machen oder mit Hilfe bestimmter Methoden, das ein oder andere klarer herausarbeiten.

Alle Angebote werden etwa eine Stunde Zeit in Anspruch nehmen. Gegen 21.30 Uhr treffen wir uns dann wieder alle in der Kirche, um den Abend bis 22.00 Uhr gemeinsam zu beschließen.

Montag, 15. Juni 19.30 Uhr

"... weil sie in Gilead die schwangeren Frauen aufschlitzten ..." (Amos 1,13)

Wenn Menschen über Leichen gehen ...

Beginn in der Peterskirche

Keiner hat Ungerechtigkeit so beim Namen genannt wie der Prophet Amos, keiner hat so den Finger in die Wunden seiner Zeit gelegt wie er - außer Jesus von Nazareth. Was würden beide uns heute sagen?

Dokumentation

Miteinander schweigen:

In der Peterskirche lädt Elisabeth Rieger ein zum stillen Gebet, zur Meditation, zum gemeinsamen Schweigen.

Miteinander sprechen:

Um das Gehörte weiter zu vertiefen, stehen als Gesprächspartner bereit:

1. Maria Hable (im Kindergarten St. Peter - Wassergruppe) Tagebuch

2. Annemarie Lebert (im Kindergarten St. Peter - Wurzelgruppe)

3. Lisa-Marie Pastuovic (im Kindergarten St. Peter - Feuergruppe)

4. Gertrud Willy (im Pfarrheim St. Peter, 1. OG)

Für Fragen und weiterführende Informationen steht zur Verfügung:

5. Jörg Sieger (im Pfarrhaus St. Peter) Tagebuch

Miteinander weitergehen:

Auf je eigene Art und Weise gibt es weitere Anregungen und Impulse:

6. Barbara Gitzinger und Albert Wild: Wir selbst und unsere prophetischen Anteile. Wir als König, Priester und Prophet. Betrachtet auch im Bezug zum Thema des Eröffnungsgottesdienstes: Gott beruft mich - wozu? Beispiel Frauen in ihrem sozialen Umfeld: Chancen, Leistung, Wertschätzung, (Cafetas, Ecke Friedhofsstrasse/Peter-und-Paul-Strasse)

7. Marieluise Gallinat-Schneider: "Unrecht an Frauen" - eine Gesprächsrunde, aber ganz besonders unter dem Aspekt der Ungerechtigkeit, Frauen gegenüber (Pfarrheim St. Peter, 2. OG Nord) Tagebuch

8. Erika Gerken, Christa Wenglein, Klara Langer: "Ein Blick in die Zeitungen" - Wo und wie begegnet das Problem in der aktuellen Presse (Pfarrheim St. Peter Gruppenraum im Erdgeschoss)

9. Erika Kerstner: "Menschenrechtsverletzungen heute" - Wir üben das Hinschauen und formulieren - Klagen und Anklagen über heutige Menschenrechtsverletzungen vor allem an Frauen (Pfarrheim St. Peter, 2. OG Süd) Tagebuch

10. Elisabeth Maier: Leid unter der Lupe (kreatives Schreiben) (Kindergarten St. Peter - Turnraum)

11. Sozialdienst Katholischer Frauen: Informationen (Pfarrheim St. Peter, Saal)

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Dienstag, 23. Juni 19.30 Uhr

"... wann ist der Sabbat vorbei? Wir wollen den Kornspeicher öffnen." (Amos 8,4)

Geld regiert die Welt

Beginn in der Pauluskirche

Wir leben in einer christlichen Gesellschaft, sagt man - und wie sieht es wirklich aus? Nicht Gewinn machen - dass alle versorgt sind, bedeutet erfolgreich zu wirtschaften in den Augen der Bibel! Und was ist mit unserem Sonntag?

Dokumentation

Miteinander schweigen:

In der Werktagskirche von St. Paulus lädt Ursula Groß ein zum stillen Gebet, zur Meditation, zum gemeinsamen Schweigen.

Miteinander sprechen:

Um das Gehörte weiter zu vertiefen, stehen als Gesprächspartner bereit:

1. Marieluise Gallinat-Schneider (im Pfarrzentrum St. Paul - PSG-Raum) Tagebuch

2. Maria Hable (im Kindergarten St. Paul - gelbe Gruppe)

3. Annemarie Lebert (im Pfarrzentrum St. Paul - DPSG-Raum)

4. Lisa-Marie Pastuovic (im Kindergarten St. Paul - rote Gruppe)

5. Gertrud Willy (im Kindergarten St. Paul - blaue Gruppe)

Für Fragen und weiterführende Informationen steht zur Verfügung:

6. Jörg Sieger (im Pfarrhaus St. Paul - Tagungsraum)

Miteinander weitergehen:

Auf je eigene Art und Weise gibt es weitere Anregungen und Impulse:

7. Barbara Gitzinger und Albert Wild: Mittellosigkeit und Chancenlosigkeit - Armutsprojekte in nächster Nähe: Tafelläden, Kleiderläden , Möbelbörse - Hartz IV-Bezug als Lebensrealität (im Pfarrzentrum St. Paul - Ministrantenraum)

8. Melanie Huck und die Ministranten St. Paul gestalten eine Klagemauer zum Thema Geld regiert die Welt (im Pfarrzentrum St. Paul - Clubraum).

9. Erika Kerstner: "Die Option für die Armen" Wir informieren uns darüber, wie (vor allem, aber nicht nur) Frauen arm gemacht werden und wie Armut sich anfühlt. (im Pfarrzentrum St. Paul - KJG-Raum) Tagebuch

10. Lena Köhler: Erfahrungen in Bolivien (im Pfarrzentrum St. Paul - Saal).

11. Elisabeth Maier: "Shalom - Wohlstand und Gerechtigkeit" - Wir wollen die Verteilung der Wirtschaftsgüter auf der Welt in einer Collage festhalten und dadurch ins Nachdenken geraten (im Kindergarten St. Paul - grüne Gruppe).

12. Elisabeth Rieger zur Partnerschaftsarbeit mit Peru (im Pfarrzentrum St. Paul - Turnraum)

13. Markus Wagner: Arbeiten in einer globalisierten Welt - Zusammentragen von persönlichen Erfahrungen (im Kindergarten St. Paul - Turnraum).

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Mittwoch, 1. Juli, 19.30 Uhr

"Ich hasse Eure Feste" (Amos 5,21)

Gottesdienst ist Menschendienst

Beginn in der Antoniuskirche

Ein gottgefälliges Werk sollten die Gottesdienste zur Zeit des Propheten sein - die Wirklichkeit schrie zum Himmel, gestern wie heute...

Dokumentation

Miteinander schweigen:

In der Antoniuskirche laden Erika Gerken, Christa Wenglein und Klara Langer ein zum stillen Gebet, zur Meditation, zum gemeinsamen Schweigen. Tagebuch

Miteinander sprechen:

Um das Gehörte weiter zu vertiefen, stehen als Gesprächspartner bereit:

1. Maria Hable (im Kindergarten / Kinderstadt) Tagebuch

2. Annemarie Lebert (im Kindergarten / Spielezimmer)

3. Lisa-Marie Pastuovic (im Kindergarten / Bauzimmer)

4. Elisabeth Rieger (im Kindergarten / Namloscity)

Für Fragen und weiterführende Informationen steht zur Verfügung:

5. Jörg Sieger (im Pfarrhaus / Sprechzimmer)

Miteinander weitergehen:

Auf je eigene Art und Weise gibt es weitere Anregungen und Impulse:

6. Barbara Dietrich-Schleicher, Petra Schaab, Roland Moch: Pflege und Betreuung im Dialog: Recht und Würde für beide Seiten (im Antoniushaus / Kleiner Saal)

7. Marieluise Gallinat-Schneider: "Menschendienst als Gottesdienst" (im Kindergarten / Atrium) Tagebuch

8. Barbara Gitzinger und Albert Wild: Arbeitslose Menschen fragen uns nach einer Perspektive: Facetten der Arbeitslosigkeit - Jugendliche in Schule, Ausbildung, auf der Suche nach einer Perspektive, Projekt AsS: Arbeit/Ausbildung statt Stütze (im Antoniushaus / Großer Saal)

9. Gudrun Luise Helm / farbe und bekennen. Förderkreis für Kunst und Kirche e.V.: thematische Tage - Beginn: 1. Juli, 17.00 Uhr mit Bibelarbeit zu Amos 5, anschließend Umsetzung der Thematik mit Farbe und Modelliermasse zu einem gemeinsamen Kunstobjekt "fettes Dankopfer". Die Arbeit findet - vor und nach dem Gottesdienst - nach Möglichkeit im Freien statt. Fortsetzung am 2. Juli 2009: gemeinsame Umarbeitung des Kunstobjekts zu "fließender Gerechtigkeit". Die Uhrzeit verabreden die Teilnehmenden am Vortag (im Freien / Bernhardussaal) Tagebuch

10. Maria Hochstein: Erfahrungen im Hospizdienst (im Antoniushaus / Foyer)

11. Erika Kerstner: "Der Geringschätzung standhalten - sich gegenseitig ermutigen" - "Ich bin ein Weib und obendrein kein gutes!" - Ein Gebet Theresa von Avilas und was es uns heute sagen kann. (im Antoniushaus / Clubraum) Tagebuch

12. Elisabeth Maier: "Kette der Möglichkeiten" Welche Möglichkeiten haben wir, welche wären wünschenswert und möglich? Welche Schritte sind dazu nötig (kreatives Angebot). (im Antoniushaus / Antoniusklause)

13. Mareike Ritter mit Ministranten von St. Anton: Meditation zum Thema "Gottesdienst ist Menschendienst" (Antoniushaus / Jugendraum)

14. Gertrud Willy: Welche Bedeutung hat der Gottesdienst für mich? Wäre Gott damit einverstanden? - Selbstgemachte Götter? Gespräch und schriftliche Sammlung (im Kindergarten / Künstlerzimmer)

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Donnerstag, 9. Juli, 19.30 Uhr

"Geh, Seher, flüchte dich ins Land Juda" (Amos 7,12)

Unerhörte Worte

Beginn in der Peterskirche

Was wahr ist, muss man sagen dürfen. Was wahr ist, muss Gehör finden. Was wahr ist, wollte noch nie jemand wirklich hören...

Dokumentation

Miteinander schweigen:

In der Peterskirche lädt Elisabeth Rieger ein zum stillen Gebet, zur Meditation, zum gemeinsamen Schweigen.

Miteinander sprechen:

Um das Gehörte weiter zu vertiefen, stehen als Gesprächspartner bereit:

1. Maria Hable (Kindergarten St. Peter - Wurzelgruppe)

2. Gertrud Willy (Kindergarten St. Peter - Feuergruppe)

Miteinander weitergehen:

Auf je eigene Art und Weise gibt es weitere Anregungen und Impulse:

3. Erika Gerken, Christa Wenglein und Klara Langer: "Höre ich was ich höre?" Wieviel Interpretation liegt in dem was ich "höre". Will ich überhaupt hören, was es zu hören gibt? Ein Angebot über unsere Wahrnehmung nachzudenken. (Pfarrheim St. Peter, 2. OG Nord) Tagebuch

4. Marieluise Gallinat-Schneider und Annemarie Lebert: Prophetische Worte in der Dichtung - anhand von Lyrik ausgewählter Autoren wollen wir uns mit verschiedenen Aussagen zu diesem Thema beschäftigen. Zunächst wird es verschiedene Gedichte geben, die wir vorstellen, danach laden wir die Teilnehmer/-innen ein, selbst kreativ zu werden. (Pfarrheim St. Peter, 1. OG) Tagebuch

5. Barbara Gitzinger und Albert Wild: Ein stummer Schrei - ein taubes Ohr - Menschen in besonders großer Not werden am wenigsten gehört - Menschen in Krisensituationen und mit Suizid-Gedanken: Arbeitskreis Leben (AKL) Silberstreif. (Cafetas, Ecke Friedhofsstrasse/Peter-und-Paul-Strasse)

6. Erika Kerstner: "Prophetenleben zwischen allen Stühlen" - Auch du bist Prophetin! Auseinandersetzung mit einem Gedicht von Lisianne Enderli, das vom Aufstand der Opfer und vom Sturz der Täter erzählt. (Pfarrheim St. Peter, Saal) Tagebuch

7. Elisabeth Maier: "Worte - gute und schlechte" (Bildbetrachtung und Schreibmeditation). (Pfarrheim St. Peter, Gruppenraum im Erdgeschoss)

8. Lisa-Marie Pastuovic und Minis St. Peter: Haben wir es als Jugendliche schwerer ein offenes Ohr zu finden? - Welche Worte von Jugendlichen bleiben "unerhört" und welche Wahrheiten dürfen wir als Jugendliche nicht aussprechen? (Pfarrheim St. Peter, 2. OG Süd)

9. Jörg Sieger: Jesaja 19 - ein mehr als "unerhörtes Wort" (Pfarrhaus St. Peter)

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Freitag, 17. Juli 19.30 Uhr

"Ich habe meine Augen auf sie gerichtet zu ihrem Unheil, nicht zu ihrem Glück." (Amos 9,4)

Jetzt ist die Zeit ...!

Beginn in der Antoniuskirche

... aber nicht mehr lange! Es ist fünf vor Zwölf für unsere Umwelt, für unsere Erde, im Blick auf die Weichenstellungen für die Zukunft unserer Kinder ... - und für viele Menschen ist es bereits fünf nach Zwölf.

Dokumentation

Miteinander schweigen:

In der Antoniuskirche laden Erika Gerken, Christa Wenglein und Klara Langer ein zum stillen Gebet, zur Meditation, zum gemeinsamen Schweigen.

Miteinander sprechen:

Um das Gehörte weiter zu vertiefen, stehen als Gesprächspartner bereit:

1. Maria Hable (im Kindergarten / Kinderstadt)

2. Annemarie Lebert (im Kindergarten / Künstlerzimmer)

3. Lisa-Marie Pastuovic (im Kindergarten / Bauzimmer)

4. Gertrud Willy (im Kindergarten / Spielezimmer)

Für Fragen und weiterführende Informationen steht zur Verfügung:

5. Jörg Sieger (im Pfarrhaus / Sprechzimmer)

Miteinander weitergehen:

Auf je eigene Art und Weise gibt es weitere Anregungen und Impulse:

6. Barbara Gitzinger und Albert Wild: Caritas noch konkreter: Aktive Solidarität in sozialer Not. An den bisherigen Abende haben wir uns mit den Leiden, Plagen und Nöten der Menschen in Bruchsal und Umgebung unter den Gesichtspunkten: Wohnungslose Frauen / „Armutsprojekte“, Möglichkeiten für Menschen in finanzieller Not / Facetten der Arbeitslosigkeit / Menschen ohne Stimme, Menschen in tiefen Lebenskrisen befasst. Heute Abend stellen wir uns - nach einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung der bisherigen Themen – die Frage nach Ideen für konkrete Ansätze. Was können wir tun, wo und wie können wir unsere Solidarität konkret leben? Auch neue Teilnehmer sind zum gemeinsamen Weiterdenken herzlich willkommen. (im Antoniushaus / Saal)

7. Erika Kerstner: "Gegen den Luxus der Hoffnungslosigkeit" - Wir überlegen miteinander, wer uns als "Kirche im Exil" (F. Steffensky in einem Interview) braucht. (im Antoniushaus / Clubraum) Tagebuch

8. Elisabeth Maier: Wenn Menschen durchs Raster fallen (kreatives Angebot mit Schreiben und Werken) (im Antoniushaus / Antoniusklause)

9. Bernhard Köhler und der Perukreis: "Kann ich etwas tun? - Was kann ich tun?" Scheinbar ohnmächtig stehen wir der Ausbeutung der Menschen und der Plünderung und Zerstörung unserer Erde gegenüber, und doch gibt es für jeden von uns Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. (im Bernhardussaal)

10. Markus Wagner: "Ideenwerkstatt - was kann sich ändern?" - Zusammentragen von Ideen, die man im Geiste von Amos für umsetzbar und sinnvoll hält. Die Ideen werden soweit in der Gruppe vorgestellt, dass sie inhaltlich verstanden sind. (Antoniushaus / Jugendraum)

11. Ministranten von St. Anton: "Kreativwerkstatt - Jetzt ist Zeit" - Symbole und auch Kernbegriffe zum Thema werden gemalt und gesprayt. (Antoniushaus / Werkraum)

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Samstag 25. Juli 10 Uhr

"Suchet das Gute, nicht das Böse" (Amos 5,14)

Den aufrechten Gang lernen ...

Beginn im Pfarrheim St. Peter

Was ist alles passiert? Was hat sich ereignet? In Workshops, Präsentationen, in Bild und Wort sollen die Ergebnisse des Siebenwochenprozesses auf den Punkt gebracht werden.

Dokumentation

Es geht darum, das, was in den vergangenen Monaten gewesen ist, noch einmal Revue passieren zu lassen, Dinge zu vertiefen oder von einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Der ganze Tag soll geprägt sein von Workshops, Foren und von Begegnungen - Begegnungen mit der Botschaft des Propheten, mit der Bibel und vor allem mit ganz konkreten Menschen.

Kinderbetreuung:

im Kindergarten St. Peter [nicht während des Mittagessens und der Kaffeepause]

Begegnung:

Trans-Fair-Café: Treffpunkt mit Produkten aus fairem Handel - Hier können Sie den Tag über bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch kommen oder einfach mal einen Moment hinsitzen (Kindergarten St. Peter, Untergeschoss - Zugang über den Spielplatz)

Information und Perspektive:

Amosprozess Bruchsal - mehr als sieben Wochen: Präsentation der Ereignisse der vergangenen zwei Jahre (Pfarrheim St. Peter, Saal)

Die Impulse aus den Gottesdiensten zum Nachhören (Pfarrheim St. Peter, Saal)

Caritasverband Bruchsal: Unser prophetischer Auftrag als Berufene - Aus der - schon vorhandenen oder wachsenden - Betroffenheit und aus den gemeinsamen Entwicklungen der einzelnen Themen-Abende, ist es für uns als eine Zielrichtung wünschenswert, wenn sich "mehr" entwickelt. Dies könnte sein eine längerfristige Perspektive der Zusammenarbeit gegen soziale Missstände, ein Solidaritätskreis für bestimmte Problemstellungen, ein …, ein ... Auf jeden Fall eine weiter zu pflegende Verbindung zwischen uns, die wir uns als Menschen gemeinsam, in der tätigen Nächstenliebe, für die in den Staub Getretenen einsetzen. Möglichkeiten des langfristigen Engagements im Ehrenamt (Pfarrheim St. Peter, Foyer - ab 14.00 Uhr)

Raum der Stille:

ab 10.00 Uhr ist die Peterskirche offen, um zur Ruhe zu kommen, Stille zu halten, zum Gebet.

Von 17.00-18.00 Uhr Eucharistische Anbetung (in der Peterskirche)

Gemeinsam:

13.00 Uhr: Mittagessen im Saal des Pfarrheimes St. Peter

15.00 Uhr: QUO VADIS GESELLSCHAFT - QUO VADIS KIRCHE - Gesprächsrunde mit Vertretern unterschiedlicher Medien zur Zukunft von Gesellschaft und Kirche mit Winnie Bartsch (SWR 4 Karlsruhe), Hans Michael Ehl (SWR-Baden-Baden), Leopold Glaser (Breisach), Klaus Nientiedt (Konradsblatt) (Pfarrheim St. Peter / Saal)

16.30 Uhr: Kaffeepause im Pfarrheim St. Peter

18.30 Uhr: Messfeier in der Peterskirche als gemeinsamer Abschluss des Tages.

Raum der Bibel

im Pfarrheim St. Peter (1. Oberbeschoss):

10.30 Uhr: 2 Samuel 13,1-22 "Gewalt im Hause Davids" - Erika Kerstner Tagebuch

11.30 Uhr: Jörg Sieger

14.00 Uhr: Mt 5,17-19 "Gerechtigkeit und Propheten im Neuen Testament". Jesus stellt sich in eine Reihe mit den Forderungen der Propheten. In den Seligpreisungen, die dem gewählten Text vorausgehen, heißt es: "Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt." (Mt 5,12) Gemeinsam wollen wir dieser Tradition nachspüren und Gemeinsamkeiten herausarbeiten. - Marieluise Gallinat-Schneider

17.00 Uhr: Lukas 4,16-21 "Heute hat sich dieses Schriftwort erfüllt" - Achim Schowalter

Einzelangebote:

10.00 Uhr: Elisabeth und Clemens Maier: "Wenn einer alleine träumt..." Erlebnispädagogische Spiele zur Erfahrung was man gemeinsam erreichen kann. (Pfarrheim St. Peter, 2. Obergeschoss - Nord)

10.15 Uhr: Rudolf Sessler: Vom Weckruf zum Wegruf am Beispiel einer Agenda 21-Bildungspartnerschaft San Pablo/ Peru - Projektegarten im Heubühl. Im Hinblick auf "eine andere Welt ist möglich" (Attac-Slogan) arbeiten Quechua-Indigenas und der Projektegarten im Heubühl zusammen. Die Agenda 21-Defizite stehen im Mittelpunkt, die Wertwelten zwischen arm und reich sind gegensätzlich. Die Zukunftsfähigkeit der Reichen steht noch in den Sternen. Die Fehlentwicklung der Reichen muss dringend korrigiert werden. Die Befreiungstheologie kann Motor einer positiven Entwicklung sein. (Pfarrheim St. Peter, 2. Obergeschoss - Süd)

10.30 Uhr: Gudrun Luise Helm / farbe und bekennen. Förderkreis für Kunst und Kirche e.V.: Rückbau der Skulptur, die während des Kunstprojekts erstellt wurde. Alle Besucher des Tages können sich (spontan) beteiligen. (Pfarrheim St. Peter, Saal)

11.00 Uhr: Barbara Gitzinger und Jutta Scherban: Hebräische Lieder - Fortsetzung 14.00-15.00 Uhr (Kindergarten St. Peter - Turnraum; Zugang über den Spielplatz)

11.30 Uhr: Erika Kerstner: Zum "Bruchsaler Schulprojekt" (Pfarrheim St. Peter, 2. Obergeschoss - Nord)

17.00 Uhr: Erika Kerstner: Solidarität mit Gewaltüberlebenden (Pfarrheim St. Peter, 2. Obergeschoss - Nord) Tagebuch

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Sonntag, 26. Juli 10.15 Uhr

... "mach dich bereit, deinem Gott gegenüberzutreten" (Amos 4,12b)

Vor Gott stehen - mit Gott gehen

Abschlussgottesdienst in der Pauluskirche

Dokumentation

10.15 Uhr Gottesdienst in der Pauluskirche mit allen Ministranten der drei Gemeinden, dem Fanfarenzug Bruchsal und der Musikgruppe Talita Kum

12.00 Uhr Einfaches Mittagessen - Für Speis und Trank ist gesorgt.

Vor und nach dem Essen wird Gelegenheit sein, Dinge zu formulieren, die wir ganz konkret umsetzen können: Sei es als Antrag an den Pfarrgemeinderat, soweit es in unserer Macht liegt, Veränderungen vor Ort in unseren Gemeinden zu bewirken, sei es als Brief an Verantwortliche, die es in der Hand haben, Dinge zu verändern.

Um 14.00 Uhr versuchen wir das Unmögliche! Zum Abschluss des sieben Wochen dauernden Prozesses wollen wir ein deutliches Zeichen setzen. Wir sind nicht allein! Reichen wir uns Bruchsal weit die Hand als Zeichen dafür, dass wir die Zukunft gemeinsam meistern werden. Deshalb wollen wir eine Menschenkette bilden, die soweit als möglich - am Besten von der Peterskirche bis zur Antoniuskirche - reicht. Wir geben unsere Hand für die Zukunft unserer Stadt, unserer Gemeinden und für eine Welt in Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden.

Unsere Menschenkette soll auf jeden Fall wenigstens um das Kirchengelände von St. Paul reichen - das ist sozusagen die Pflicht; von St. Peter nach St. Paul wäre die Kür - aber mit der Hilfe aller schaffen wir die 2,9 km von St. Anton nach St. Paul (dazu brauchen wir ja nur etwas über 2000 Menschen). Die Streckenführung könnte so aussehen, (Quelle: google-Map). Wir könnten die B35 "unterqueren", so dass wir nur eine Bundesstraße - die B3 - an der Fußgängerampel vor der Pauluskirche kurzfristig queren müssten, um die Kette zu schließen.

Dieses Unterfangen kann nur gelingen, wenn uns viele, viele Ihre Hände leihen. Als Anwohner: Kommen Sie doch einfach um 14 Uhr auf die Straße und helfen Sie mit. Und mobilisieren Sie Ihren Verein, all Ihre Freunde, lassen Sie sich anstecken, um in Bruchsal ein Zeichen zu setzen.

15.00 Uhr Ausklang des Festes mit Kaffee und Kuchen.

Dazu benötigen wir Ihre Mithilfe: Backen Sie uns einen Kuchen oder eine Torte und bringen Sie sie am Sonntag vor (ab 9.30 Uhr) oder nach dem Gottesdienst ins Pfarrzentrum St. Paul. Für die Kuchenspenden danken wir schon jetzt ganz herzlich

Übrigens: Wir werden am Sonntag morgen nichts einkaufen oder liefern lassen. Es gibt nur Speisen und Getränke, die bereits zuvor besorgt werden konnten. Auch dies soll ein Signal und Zeichen sein.
Wir werden Speisen, Kaffee und Kuchen am Sonntag nicht verkaufen. Es wird einfach um entsprechende Spenden gebeten und jeder und jede sind aufgerufen, das zu geben, was Ihnen möglich ist.

 
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