Amos wird konkret - Bruchsaler Schulprojekt

Der Gesprächsabend mit Lehrern und Lehrerinnen der Bruchsaler Schulen am 9. März brachte eine Fülle von Defiziten zu Tage. Lehrer und Lehrerinnen konnten über Ihre Fragen und Ihre Sorgen sprechen. Aber es wurde auch deutlich, dass einiges bereits geschieht. Erschreckend deutlich wurde allerdings auch, dass vieles von dem, was an Initiativen bereits existiert, weithin unbekannt ist.

Daraufhin hatten wir die Möglichkeit das Projekt auf der Konferenz der Bruchsaler Schulleiter und Schulleiterinnen darzustellen. Dabei entstand die Idee, Schüler und Schülerinnen über ihre Lebenssituation und ihre Bedürfnisse zu befragen. Gleichzeitig sollen aber auch Lehrer und Lehrerinnen äußern können, was sie für ihre Schüler, aber nicht minder für ihre eigene Arbeit an Hilfestellungen bräuchten.

Daraufhin wurden an alle Bruchsaler Schüler und Schülerinnen und alle Lehrerkollegien insgesamt ca. 12.000 Fragebögen weitergeleitet. Alle Schulen wurden angeschrieben und darum gebeten, die Fragebögen im Deutsch-, Religions- oder Gemeinschaftskundeunterricht mit den Klassen durchzugehen. In fast allen Schulen wurde die Aktion von den Schulleitungen unterstützt. Die ersten Rückläufe sind werden derzeit - unter Berücksichtigung aller datenschutzsrechtlichen Bestimmungen - im Pfarrhaus St. Peter auf einem eigens dafür eingerichteten EDV-System, in Zusammenarbeit mit Fachpersonal des Caritasverbandes ausgewertet.

Der Caritas-Verband hat zugesagt alle Initiativen, die es in Bruchsal bereits gibt zu sammeln und zusammenzustellen.

Auf 22. Juni 2009 wurden dann alle Schulleitungen, Lehrer und Lehrerinnen, Elternvertreter, die SMVs, der Jugendgemeinderat, alle betroffenen Bereiche der Stadtverwaltung, die Agentur für Arbeit, das Jugendamt und die entsprechenden Sozialverbände, die Aktivitäten unterhalten zu einem Abend eingeladen. Dabei wurden die Ergebnisse der beiden Umfragen vorgestellt und andererseits gegenübergestellt, was es in Bruchsal bereits gibt. Tagebuch

In einem nächsten Schritt wird dann zu überlegen sein, wie vorhandenes mit den Bedürfnissen zusammengebracht werden kann. Abschließend gilt es die vorhandenen Defizite zu benennen und weitere Schritte für den Herbst zu planen.

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Ergebnis der Fragebogen-Aktion an Bruchsaler Schulen

Präsentation des Ergebnisses der Schülerbefragung (bitte anklicken!)

Präsentation des Ergebnisses der Lehrerbefragung (bitte anklicken!)

Präsentation bestehender Hilfsangebote (bitte anklicken!)

Ergebnis der Befragungen als PDF-Dokument zum Download

bitte klicken sie hier!

Impressionen des Treffens vom 22. Juni 2009

Vorstellung der Ergebnisse bei den Klassensprecher/-innen am 21. Juli 2009

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Zukunftsworkshop am 7. November 2009

SOFT-Analyse zur Situtation von Schülerinnen und Schülern in Bruchsal. - 7. November 2009 Pfarrheim St. Peter

Thema: Schüler und Schülerinnen in Bruchsal - heute und morgen

1. Schritt: Analyse der Situation

Ist-Zustand - gegenwartsbezogen

Satisfactions - Was ist befriedigend an der Situation der Schüler in Bruchsal? Was ist für mich persönlich befriedigend (als Schüler, als Lehrer)?

Faults - Wo liegen die Schwierigkeiten / Schwachstellen an der Situation der Schüler in Bruchsal? Wo liegen meine persönlichen Schwierigkeiten und Grenzen?

Potential- zukunftsbezogen

Opportunities - Welche Chancen bieten sich für die Schüler in Bruchsal? Welche Chancen bieten sich mir persönlich (als Schüler, als Lehrer)?

2. Schritt: Bestimmung eines Zieles

Gewichtung der einzelnen Punkte durch Klebepunkte. Jede Teilnehmerin hatte fünf Punkte zu ergeben. Das Ergebnis ist oben in Klammern angegeben. Im Plenum verständigte man sich darauf, die Stärkung von Lernzirkeln in den Blick zu nehmen.

3. Schritt: Aktionsplan

Thema: Schülerinnen helfen Schülern

Ziele: Wir starten bzw. unterstützen Projekte "Schüler helfen Schülerinnen" in folgenden Bruchsaler Schulen: Handelslehranstalt, Käthe-Kollwitz-Schule, Sankt Paulusheim, Albert-Schweitzer-Realschule und Schönborngymnasium.

Handlungsschritte:

Wer?

Mit wem?

Wann?

Wo?

Info an?

Schritt 1: Mailingliste einrichten

Jörg

allein L

nächste
Woche

PC

Mailingliste

Schritt 2a: Informationen sammeln und weitergeben

Pia

SMV +
Frau Stöcker

bis Neujahr

HLA

Mailingliste

Veronika

SMV +
Frau Heim

Paulush.

 

Sandra und Lisa-Marie

SMV +
Frau Weinmann

KKS

 

Sophie

SMV + Verbindungslehrer

ASR

 

Denise

SMV

SBG

 

Schritt 2b: Schulleitungen informieren + Anfrage ob Zertifikat ausgestellt werden kann

ALLE

 

bis Neujahr

jeweilige Schule

Mailingliste

Schritt 2c: Paten und Patinnen für Hausaufgabenbetreuung finden (Menschen, die bereit sind, einfach anwesend zu sein).

Jörg und Marieluise

Pfarrei

Bis Anfang 2010

 

Mailingliste

Schritt 3: Suche - Biete
(Bedarfserhebung.
Wer kann was, wer braucht was?)

ALLE

SMV und Verbindungslehrer

nach den
ersten Kontakten

jeweilige Schule

Mailingliste

Schritt 4: Erinnern, einen neuen Termin auszumachen

Jörg

 

spätestens Anfang nächsten Jahres

 

Malingliste

 
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