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Weckruf - Wegruf

Mit dem Propheten Amos auf dem Weg

Tagebuch des Amos-Prozesses

Weiter-Button Zurück-Button Schulprojekt

24. Juni 2009 - 11:54 Uhr

Liebe Leute,

ich komme gar nicht mehr nach mit meinen Berichten! Eigentlich wollte ich gestern schon über das Schulprojekt schreiben und heute über den gestrigen Abend, aber da gestern noch einiges vorzubereiten war und außerdem meine Tochter 16 wurde, war die Zeit nicht da. War aber vielleicht auch ganz gut, wir haben gestern Abend ausgiebig beide Veranstaltungen reflektiert, so fließt das ein.

Impressionen von der Kleingruppe

Als die ersten am Montag in St. Paul reinkamen, waren sie erstaunt, dass nur so wenige Stühle standen, weil wir alle Lehrer, alle Elternbeiräte und soziale Organisationen eingeladen hatten, also über 1000 Leute, 55 kamen. Zu Beginn wurde das Schulprojekt noch mal vorgestellt. Dann ging Jörg Sieger auf die Frage ein, warum das Ganze? Was hat es mit unserem Amos zu tun und warum machen wir als Pfarrei so was? Danach wurden die Ergebnisse vorgestellt, dann wurden alle Hilfsangebote die es für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern gibt, skizziert. Danach war eine kurze Pause, dann eine Podiumsdiskussion. Auf dem Podium saßen Bürgermeister Hockenberger, die Schulleiterin der Konrad-Adenauer-Schule, Frau Schlechter, als Vertreterin des Elternbeirates Frau Mertens (in dem Fall für die Grundschule Büchenau, die aber auch von Erfahrungen im JKG berichtete), Bernd Gärtner für den Caritasverband, Erika Kerstner, Lisa-Marie Pastuovic (Oberministrantin St. Peter, also auch mit verantwortlich für das Erstellen der Fragebögen sowie Gymnasiastin an der Käthe-Kollwitz-Schule) und unser Pfarrer. Auch wenn sich 92% der Bruchsaler Jugendlichen zufrieden über ihr Leben äußerten, zeigte alleine die hohe Beteiligung von Elternvertreterinnen, dass an unserem Schulsystem vieles im Argen liegt. Außerdem ist die Frage, wie kommen diejenigen, die nicht zufrieden sind = 8% oder die, die Erfahrung mit Gewalt, Mißbrauch und/oder Drogen haben (je nach Sicht 9-13%, denn 9 Prozent gaben die Frage mit Ja an, 4% beantworteten sie nicht, was nicht unbedingt nein bedeutet) an Infos über Hilfsangebote? (auch wenn ein Teilnehmer meinte, wir kennen uns doch alle, in Bruchsal weiß doch jeder, wo er Hilfe bekommt und an wen er sich wenden muss) Von Mittagstisch, G8, zu vollen Klassen, mangelndem Respekt, mangelndem Engagement schon durch das Elternhaus bis hin zu Migrationsproblematik reichten die Beiträge. Am Ende wurde beschlossen, eine Zukunftswerkstatt anzubieten, irgendwann im Herbst, in unseren Räumen. Mal sehen, ob wir dann was für die Bruchsaler Jugendlichen erreichen können. Außerdem wollen wir die Jugendlichen, die mitgemacht haben, in irgendeiner Form erreichen und ihnen berichten, was wir für Erkenntnisse haben, damit sie merken, ihre Beiträge waren uns wichtig und wertvoll.

(Marieluise)

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